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Irrglaube: Kann man wirklich mitten im Sommer pflanzen?

Pflanzen in der Produktion bei VallonchĂȘne

Jeder GĂ€rtner kennt die traditionellen Bauernregeln, die besagen, dass man StrĂ€ucher, BĂ€ume oder Stauden im Herbst, Winter oder FrĂŒhjahr pflanzen muss. Seit Generationen wird uns eingeblĂ€ut, dass das GĂ€rtnern im Herbst und Winter das einzige Erfolgsgeheimnis fĂŒr das Setzen neuer BĂ€ume, StrĂ€ucher oder Stauden ist.

Dieser traditionelle Kalender hat jedoch zu einem sehr weit verbreiteten — und gefĂ€hrlichen — Irrglauben gefĂŒhrt. Viele GĂ€rtner bilden sich ein, dass die Natur schon alles erledigt und die Pflanzen niemals gegossen werden mĂŒssen, wenn sie im Herbst oder Winter gepflanzt werden. Das ist ein Mythos. In Wirklichkeit muss jeder neu gesetzte Baum und jeder Strauch in den ersten zwei Jahren aufmerksam gegossen werden, damit sich sein Wurzelsystem korrekt entwickeln kann – ganz besonders in Trockenperioden. Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist die Zeit, in der sich die Pflanzen in der absoluten Vegetationsruhe befinden; das Gießen einer ruhenden Pflanze bei Frost ist nutzlos und kann sogar dazu fĂŒhren, dass die Wurzeln verfaulen.

Und was tun, wenn Sie im Herbst oder Winter keine Zeit zum Pflanzen hatten oder mitten im Sommer auf eine interessante Pflanze stoßen? Wenn Sie momentan durch unsere Baumschule spazieren, sehen Sie alles ĂŒbersprudeln vor kerngesunden Pflanzen, die sofort in Ihren Garten umziehen können. Kann man also wirklich mitten im Juni, Juli oder August pflanzen?

Die Antwort lautet: ein großes JA. Dank der modernen Containerkultur (im Topf), wie wir sie bei VallonchĂȘne praktizieren, hat sich der Kalender des GĂ€rtners grundlegend verĂ€ndert. Hier erfahren Sie, warum Sie nicht mehr bis zum Herbst warten mĂŒssen, um Ihre Landschaftsprojekte in die Tat umzusetzen.

Das Geheimnis: Der völlige Verzicht auf einen „Transplantationsschock“

Um zu verstehen, warum das Pflanzen im Sommer möglich ist, muss man zwischen den verschiedenen Kulturtechniken unterscheiden:

  • Wurzelnackte Pflanzen oder Ballenware: Diese Pflanzen werden im Winter wĂ€hrend ihres Winterschlafs direkt vom freien Feld gerodet. Beim Ausgraben verbleibt ein Großteil ihrer Wurzeln im Boden. Diese Pflanzen erleiden enormen Stress und mĂŒssen zwingend wĂ€hrend ihrer Vegetationsruhe (im Winter) wieder eingepflanzt werden, damit sie vor den ersten Sommerhitzen Zeit haben, neue Wurzeln zu bilden.
    Zudem mĂŒssen die Wurzeln von wurzelnackten Pflanzen vor dem Pflanzen sogar noch zurĂŒckgeschnitten werden, was das Trauma fĂŒr das GewĂ€chs zusĂ€tzlich vergrĂ¶ĂŸert. Ballenware muss in der Baumschule regelmĂ€ĂŸig verpflanzt werden, um eine gute QualitĂ€t des Ballens zu garantieren – ein Schritt, der aus GrĂŒnden der Produktionskosten oft versĂ€umt wird.
    WICHTIG: Einige Pflanzenfamilien sind fĂŒr diese Praxis sogar gĂ€nzlich ungeeignet, wie etwa viele Nadelgehölze oder immergrĂŒne Pflanzen, da sie im Gegensatz zu laubabwerfenden Pflanzen weiterhin Wasser verdunsten.
    IMPORTANT : Certaines familles vĂ©gĂ©tales sont mĂȘme proscrites pour cette pratique, telles que beaucoup de conifĂšres ou de plantes persistantes, car elles continuent leurs transpirations au delĂ  des plantes caducs.
  • Im Topf kultivierte Pflanzen (Containerware): Diese Pflanzen sind direkt in ihrem BehĂ€lter herangewachsen. Ihr gesamtes Wurzelsystem ist intakt, geschĂŒtzt und konzentriert im Substrat. Sie bringen sozusagen ihr ganzes Zuhause mit.

Wenn Sie eine Topfpflanze bei VallonchĂȘne kaufen und sie aus ihrem BehĂ€lter nehmen, verletzen Sie keine einzige Wurzel. Die Haarwurzeln – jene winzigen, absorbierenden HĂ€rchen, die fĂŒr die ErnĂ€hrung der Pflanze lebenswichtig sind – bleiben vollkommen unversehrt. Die Pflanze erleidet keinerlei „Schock“. FĂŒr sie ist der Wechsel vom Topf in die freie Erde Ihres Gartens kein Trauma, sondern schlichtweg eine Erweiterung ihres Zuhauses.

Vergleich der drei Formen der Pflanzenproduktion
Vergleich der drei Formen der Pflanzenproduktion

Die 3 großen Vorteile, jetzt sofort zu pflanzen

1. Sofortiges visuelles VergnĂŒgen

Das Pflanzen im Winter erfordert viel Fantasie (und Geduld!). Man setzt einen nackten Zweig in die Erde und trĂ€umt davon, wie er wohl im FrĂŒhling aussehen wird. Wenn Sie im Sommer pflanzen, ist die Freude augenblicklich da. Sie wĂ€hlen eine Pflanze anhand der exakten Farbe ihres aktuellen Laubs, ihrer Silhouette oder sogar ihrer BlĂŒten aus. Das Ergebnis in Ihrem Beet oder auf Ihrer Terrasse ist sofort sichtbar.

2. Schnelles Anwachsen dank warmem Boden

Im Gegensatz zur eisigen Erde im Winter ist der Boden momentan warm. Diese WĂ€rme ist ein fantastischer Stimulator fĂŒr die Wurzeln. Wenn die Pflanze korrekt gegossen wird, wird sie ihre Wurzeln sehr schnell ĂŒber das Pflanzloch hinaus ausdehnen, um sich vor dem kommenden Winter dauerhaft in Ihrem Garten zu verankern.

3. FlexibilitÀt (Schieben Sie Ihre Projekte nicht mehr auf)

Haben Sie gerade Ihre Landschaftsgestaltungsarbeiten abgeschlossen? Haben Sie den FrĂŒhling genutzt, um ein Beet neu zu gestalten, oder ist unerwartet ein Platz frei geworden? Sechs Monate lang zu warten, bis der Herbst kommt, bedeutet, die Erde nackt zu lassen (wodurch sich Unkraut breitmachen kann) und eine wunderschöne Wachstumssaison zu vergeuden. Die Topfpflanze bietet Ihnen die Freiheit, dann zu gĂ€rtnern, wann Sie Zeit und Lust dazu haben.

Die 3 goldenen Regeln fĂŒr das Gelingen Ihrer Sommerpflanzung

Im Sommer zu pflanzen ist einfach, aber die Hitze erfordert dennoch ein wenig Aufmerksamkeit. Um ein absolut perfektes Anwachsen zu garantieren, befolgen Sie diese drei Tipps vom BaumschulgÀrtner:

  1. Das doppelte Gießen (unerlĂ€sslich): BegnĂŒgen Sie sich vor dem Pflanzen nicht damit, nur den Topf zu wĂ€ssern. Tauchen Sie den Wurzelballen fĂŒr einige Minuten vollstĂ€ndig in einen Eimer mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Sobald die Pflanze in der Erde ist, gießen Sie reichlich (einen großen Eimer Wasser), selbst wenn es regnet! Dadurch legt sich die Gartenerde lĂŒckenlos an den Ballen an.
    WICHTIG: Jede frisch gesetzte Pflanze, selbst im Herbst, muss in den ersten zwei Jahren regelmĂ€ĂŸig gegossen werden, ganz besonders in Trockenperioden. NatĂŒrlich wird in den Wintermonaten nicht gegossen. Dies gilt ebenso fĂŒr Herbst- und Winterpflanzungen. Lesen Sie hier auch unsere Tipps, wie Sie richtig gießen und Wasser sparen.
  2. Mulchen ist Pflicht: Direkte Sonneneinstrahlung trocknet die OberflĂ€che der Erde aus. Tragen Sie nach dem Pflanzen eine großzĂŒgige Mulchschicht (Flachsmulch, Rinde, Herbstlaub oder HĂ€ckselgut) mit einer Dicke von 10 bis 20 cm rund um den Fuß auf. Das hĂ€lt die Feuchtigkeit im Wurzelbereich, begrenzt die Verdunstung und dĂ€mmt den Wuchs von Unkraut ein.
  3. WĂ€hlen Sie die richtige Tageszeit: Vermeiden Sie es, wĂ€hrend der heißesten Stunden des Tages unter einer brennenden Sonne zu pflanzen. Bevorzugen Sie den spĂ€ten Nachmittag oder einen bewölkten Tag. Die Pflanze hat so die ganze Nacht Zeit, sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen, bevor sie den Sonnenstrahlen ausgesetzt ist.

Fazit: Warten Sie nicht mehr auf Kathrein! Entdecken Sie unsere Auswahl an Containerpflanzen direkt in der Baumschule oder auf www.vallonchene.fr und verleihen Sie Ihrem Garten noch heute die Farben und die Struktur, die er verdient. Wir sind hier, um Sie bei den Sorten zu beraten, die am besten zu Ihrem Boden und Ihrer Lage passen.

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